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Für Ulrike Maria Kleber ist Malen eine Berufung, wie sie selbst sagt. Dies zeigte sich auch kürzlich bei der Vernissage ihrer Ausstellung in der Juppenwerstatt Riefensberg. Bei den neuen Arbeiten in Acryl und Ölpastell ist die Bregenzerwälderin ihr zentrales Thema. Klebers Bilder sind eine besondere Art von Zeichen. Diese haben Ursachen, haben eine Geschichte und setzen beim Betrachter Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung voraus. Sie ist aber auch jene Künstlerin, die sich einlässt auf den Widerstreit zwischen Wirklichkeit und Kunst und die mehr zu sagen hat als nur kulturelle Regionalität.
Die Manufaktur in Riefensberg, wo das Festgewand der Wälderinnen beheimatet ist, bot den zahlreich erschienenen Gästen ein unvergleichliches Ambiente. Hausherr, Bürgermeister Herbert Dorn und seine Gattin Roswitha konnten neben vielen anderen Gästen auch Interessierte vom Landestrachtenverband, dem Vorarlberger Heimatwerk sowie dem Heimatpflegeverein Willkommen heißen. Weiters gekommen waren Nationalrätin Anna Franz, Altbürgermeister Leopold Willi, Martina Mätzler, Gemeinderat Roland Schedler sowie viele Verwandte und Bekannte der Künstlerin. Klebers Arbeiten sind nicht nur in Künstlerkreisen ein Begriff, was sich auch derzeit mit ihren beiden Ateliers, ihren zahlreichen Ausstellungen und Mal-Seminaren im In-und Ausland bestätigt. "Ich habe bewogen, mich zu bewegen", so der Titel einer vertonten Art-Fotoserie, welche Kleber ebenfalls während ihrer Vernissage am 3. Mai präsentierte. "Die Klang-Bild-Bewegung entstand aus einem spontanen Gefühl heraus", so die Künstlerin zu ihrer Interpretation.
Das herausfordernde Experiment entstand auf Grund von Briefen, welche teilweise anonym an Kleber geschrieben wurden. Damit bewegt sie sich auf neuen Wegen.
Die Ausstellung von Ulrike Maria Kleber kann vom 4. Mai bis 28. Oktober 2005 jeweils am Dienstag und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung besucht werden (Tel.05513/8356-6). Im Bild: Der Bürgermeister von Riefensberg Herbert Dorn mir Altbürgermeister Leopold Willi.
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