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Goldene Schnecken im Glas.
Skifahren hatte auf dem Schneckenstrich in Egg schon immer Tradition. Vor 30 Jahren wurden die Wintersportler erstmals in einem Rennen gewertet. Damals natürlich nur die Männer. Frauen durften zwar mitfahren, aber deren Zeiten wurden nicht gemessen. Eigentlich schade. Dieses Jahr gab es ein Jubiläum. 30 Jahre Schneckenstrichrennen und 30 Jahre lang Vollgasfise im Gasthaus „ohne Hauben“, dem weltberühmten Tonele. Bei herrlichem Wetter pilgerten hunderte Rennfahrer und Zuschauer auf den Rain um bei dem alljährlich stattfindenden Spektakel dabei zu sein. Die von Gore Schneider bestens präparierte Piste musste zu Fuß erklommen werden, was aber der guten Laune der 180 Starter keinen Abbruch tat. Der von Obmann Josef Köss in den letzten Jahren eingeführte Vierermodus wurde auch dieses Jahr beibehalten. Das heißt: vier Leute verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichem Können sind für eine Gruppe nominiert, die drei besten werden gewertet, der langsamste, oder der gestürzte Fahrer ist das jeweilige Streichresultat. Im Anschluss an diesen Bewerb dürfen die 20 besten Damen und Herren ganz oben im €schach noch mal starten. Auf diese Weise wird dann der Schneckenstrichmeister ermittelt. Bürgermeister Norbert Fink sieht solche Veranstaltungen gerne. „So etwas fördert die Gemeinschaft eines Dorfes ungemein, zumal schon einige Ortseile wie Sonnenstrich und Obertännler mitziehen und ebenfalls Schirennen veranstalten“, gibt sich der Gemeindechef erfreut. Die Siegestrophäen sind beim Schneckenstrichrennen etwas ganz besonderes. Eine Glasröhre beinhaltet ein vergoldetes Schneckenhaus, das von Ewald Fetz in mühevoller Feinarbeit zu einem Schmuckstück verarbeitet wurde. Nach der Preisverteilung folgte eine Überraschung der ganz besonderen Art: Uli Troy und Toneles Tone gaben ein Lied über die Parzelle Schneckenstrich zum Besten, welches Uli Troy eigens zu dieser Veranstaltung komponiert und getextet hatte.
Im Bild: Schneckenstrichmeisterin Stefanie Köss
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